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Der dichotome Bestimmungsschlüssel kann die morphologischen Bestimmungsmerkmale immer nur grobmaschig beschreiben. Insbesondere bei nahe verwandten Arten sind die Unterscheidungskriterien oft sehr ähnlich und können auch leicht variieren. Deshalb sind für eine exakte Diagnose unbedingt die Abbildungen der Genitalarmaturen heranzuziehen und zu vergleichen. Hierfür werden Informationstexte eingeblendet oder an entsprechenden Stellen Links angeboten, die Sie durch einen Klick auf den Artnamen in der rechten Spalte aufrufen können. Erläuterungen der Termini finden Sie bei Bedarf unten in der Textleiste unter “Terminologie”.
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1
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Tarsalkrallen der Männchen und Mittelbeine der Weibchen normal ausgebildet. Fühlerglieder ohne schiefe Linien. Costalraum des Vorderflügels mit additioneller Querader. Discoidalzelle beider Flügel lang und schmal. Sternit V beidseitig mit je einem fadenförmigen Anhang, der bei den Männchen besonders lang ist. In Deutschland nur 1 Art.
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Diplectrona
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äußere Tarsalkralle bei den Männchen in ein dunkles Borstenbüschel umgewandelt. Mittelbeine der Weibchen fast immer deutlich abgeflacht und erweitert. Fühlerglieder mit schrägen, meist dunklen Linien (Ausnahme Cheumatopsyche). Vorderflügel ohne zusätzliche Costalquerader. Discoidalzellen beider Flügel kurz und breit. Sternit V ohne fadenförmige Fortsätze.
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2
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2
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Medianzelle im Hinterflügel geschlossen. Fühlerglieder mit schrägen Linien. Meist größere Formen.
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Hydropsyche-Männchen Hydropsyche-Weibchen
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Medianzelle im Hinterflügel offen. Fühlerglieder ohne schrägverlaufende Linien. In Deutschland nur 1 Art.
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Cheumatopsyche
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